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Orgel

Die Orgel war nicht schon immer ein Instrument der Kirche. Bis zum 7. Jahrhundert wurde sie als ein weltliches Instrument angesehen. Da sie aus dem Morgenland kam, besaß die Orgel bei uns keinen großen Stellenwert. In erster Linie wurde sie zur Unterhaltung verwendet wie z.B. bei Gladiatoren-Wettkämpfen, bei Tanzmusik, zu Festen usw.

In die abendländische Kirche fand die Orgel im 8. Jahrhundert Eingang. Mönche, die sich dem Orgelbau widmeten, führten sie ein. Nach und nach wurden in Kirchen Orgeln gebaut. Um 1300 hatten fast alle größeren Kirchen eine Orgel.

 

Mit der Erfindung des Pedals gegen Ende des 13. Jahrhunderts bekam die Orgel eine neue Spielmöglichkeit. Die Blütezeit des Instruments war um das 17. und 18. Jahrhundert, als viele Komponisten wie z.B. Bach und Brahms Stücke für die Orgel entwickelten.

 

Der Einsatzbereich der Orgel ist heute sehr vielfältig. Mit dem Orgelspiel werden Gottesdienste umrahmt oder der Gemeinde- und Chorgesang unterstützt. Als Konzertinstrument hat die Orgel weiterhin einen hohen Stellenwert.

 

An der Musikschule Romberg kann das Orgelspiel mit dem 7. Lebensjahr begonnen werden, es ist möglich auf die sog. C-Prüfung vorbereitet zu werden. Mittlerweile gibt es recht gut klingende und erschwingliche Elektronische Kirchenorgeln für das heimische Wohnzimmer. Neben den Tastaturen für die Hände muss eine Kirchenorgel ein komplettes Pedal besitzen das mit beiden Füßen bedient wird.

Lehrer:

 

Christian Aumann