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Oboe

Vielleicht hast Du eine Oboe schon mal gehört: Beim Einstimmen des Orchesters Sie gibt den Musikerkollegen den Kammerton "a" und damit die richtige Stimmung zum Musizieren, alle Instrumente richten sich danach. "Hohes, lautes Holz" bedeutet der Name Hautbois (franz.), von dem das heutige Wort Oboe stammt.

 

Die Oboeninstrumente gehören zu den ältesten Blasinstrumenten überhaupt und sind fast überall auf der Welt in verschiedensten Formen anzutreffen. Die Tonerzeugung erfolgt über ein Doppelrohrblatt, das der Bläser direkt zwischen seine Lippen nimmt.

 

Aus kaum einem Orchesterwerk ist die Oboe wegzudenken, und Komponisten verschiedener Epochen bedachten sie mit klangvollen Soli und eindrucksvoller Literatur. Von den wunderschönen Arien Johann Sebastian Bachs bis zur sinfonischen Blasmusik ist die Oboe zu finden. Ab und zu adelt ihr strahlender Ton auch eine aktuelle Popnummer oder sorgt für das orientalische Kolorit eines Spielfilmes.

 

Die Oboe ist ein Familieninstrument: Oboe d'amore und Englischhorn erweitern beim fortgeschrittenen Spieler die Ausdrucksmöglichkeiten. Sehr selten ist das Heckelphon zu hören, das das Oboenregister in die tiefen Lagen erweitert. Wer Oboe spielen lernen möchte kann etwa mit 7 Jahren anfangen. Für die jüngeren Anfänger gibt es spezielle Kinderoboen als Leihinstrument. Für die Älteren stehen normale Oboen zur Verfügung.

 

Oboisten sind selten und überall gefragt: im Blasorchester, im Sinfonieorchester, in kleineren Ensembles oder auch als Solist.

Lehrer:

Konrad Hartong